Weiterhin Vorsicht geboten beim Umgang mit Feuer und Raucherwaren

Dienstag, 21. Juli 2015

Das anhaltend trockene Wetter und die hohen Temperaturen haben – wie in anderen Teilen der Nord- und Ostschweiz – auch im Kanton Schaffhausen weiterhin eine deutlich erhöhte Wald- und Flurbrandgefahr zur Folge. Die geringen, punktuellen Niederschläge des vergangenen Wochenendes haben zu keiner Entschärfung geführt. Die Bevölkerung ist weiterhin aufgerufen, vorsichtig mit Feuer und Raucherwaren umzugehen. Eine neue Beurteilung wird von den zuständigen Behörden nach den angekündigten Niederschlägen dieser Woche vorgenommen. 

Die Verantwortlichen des Kantonsforstamtes und des Kantonalen Führungsstabes haben heute Montag eine neue Lagebeurteilung vorgenommen. Sie stellten dabei fest, dass die bestehende, deutlich erhöhte Wald- und Flurbrandgefahr nach wie vor besteht. Die geringen, lokal sehr unterschiedlich ausgefallenen Niederschläge des vergangenen Wochenendes haben die Situation nicht entschärft. Da die Situation im Kanton Schaffhausen aber einerseits lokal unterschiedlich ist und andererseits auf Mittwoch und Donnerstag Niederschläge im Rahmen von Gewittern angekündigt sind, wird einstweilen auf die Anordnung von kantonsweiten Massnahmen – beispielsweise eines Feuerverbotes – verzichtet.

Die Verantwortlichen appellieren aber weiterhin an die Eigenverantwortung und an das Verantwortungsbewusstsein der Bevölkerung beim Umgang mit offenem Feuer und Raucherwaren. Es werden folgende Empfehlungen abgegeben:

  • Auf offene Feuer im Wald und in Waldesnähe sowie in der Nähe von Wiesen, Feldern und Rebkulturen ist zu verzichten.
  • Es sollten nur fest eingerichtete Feuerstellen mit geschütztem Feuerraum benützt werden. Das Feuer ist ständig zu beobachten und allfälliger Funkenwurf ausserhalb der Feuerstelle ist sofort zu löschen.
  • Bei starkem Wind ist ganz auf das Feuern im Freien zu verzichten.
  • Feuerstellen sind nur in gelöschtem Zustand zu verlassen.
  • Das Wegwerfen von brennenden Zigaretten und Zündhölzern ist strikte zu unterlassen.

Die zuständigen Behörden werden die Lage insbesondere nach den angekündigten Niederschlägen dieser Woche neu beurteilen und entsprechend informieren.

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